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Am Freitag, den 22. März und Samstag, den 23. März 2013 wird das studentische Symposium "Verletzte Leben - verwehrte Rechte. Menschenhandel im 21. Jahrhundert" an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfinden. Neben Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis werden Nachwuchforscherinnen und -forscher ihre Arbeit in Vorträgen und Workshop präsentieren. Das Symposium richtet sich über Fachpublikum hinaus an alle Interessierte, die mehr über das Thema erfahren möchten.

Das Thema wird durch eine Keynote-Lecture von Bärbel Heide Uhl mit dem Titel "Die Konstruktion des 'gehandelten Menschen': Facetten einer Ökonomie des Anti-Trafficking" eröffnet. Bärbel Uhl ist Politologin und arbeitet und forscht seit 1994 im Bereich der Bekämpfung von Menschenhandel in Europa. Sie ist Mitbegründerin des europäischen NGO Netzwerkes La Strada, war Mitglied und zeitweise Vorsitzende der EU Experts Group on Trafficking in Human Beings in Brüssel und arbeitet zurzeit für den KOK e.V. als Koordinatorin von "datACT-data protection in anti-trafficking action" in Berlin.

Ebenfalls am Freitag wird um 18:30 Uhr die Podiumsdiskussion mit Norbert Cyrus, Nivedita Prasad und Miriam Saage-Maaß zum Thema "Verletzte Leben. Verwehrte Rechte. Widersprüche und Herausforderungen im Umgang mit Menschenhandel" stattfinden. Norbert Cyrus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hamburger Institut für Sozialforschung, Nivedita Prasad war bis Februar 2013 Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin von BanYing - einer Beratungs- und Koordinationsstelle gegen Menschenhandel in Berlin und Miriam Saage-Maaß ist stellvertretende Legal Director beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR).

Begleitet wird die Veranstaltung von der Ausstellung "Willkommen in Europa: EU-Politik gefährdet Menschenleben" von Ärzte ohne Grenzen e.V.


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