Montag, 11. März 2013

Das Symposium


Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation vom Juni 2012 sind weltweit 21 Millionen Menschen von "Zwangsarbeit" bzw. "Menschenhandel" betroffen. (ILO, 2012) Am häufigsten werden demnach Migrant_innen Opfer von Menschenhandel, darunter insbesondere Frauen und Kinder, die oft von verschiedenen Formen sexueller Ausbeutung betroffen sind. Doch auch sklavereiähnliche Arbeitsausbeutung in verschiedenen Sektoren der Privatwirtschaft, wie Gastronomie, Bau, Landwirtschaft oder Fischerei, ist ein global verbreitetes Phänomen. Ungeachtet der großen öffentlichen Aufmerksamkeit, die dem "Menschenhandel" gewidmet wird, bleibt die Definition des Phänomens jedoch schwierig und umstritten. 

Am Freitag, den 22. März und Samstag, den 23. März 2013 wird das studentische Symposium Verletzte Lebenverwehrte Rechte. Menschenhandel im 21. Jahrhundert im Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin in der Luisenstraße 56  in Berlin-Mitte (Google Maps Stadtplanstattfinden. Neben Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis werden Nachwuchforscherinnen und -forscher ihre Arbeit in Vorträgen und Workshop präsentieren. Das Symposium richtet sich über Fachpublikum hinaus an alle Interessierte, die mehr über das Thema erfahren möchten.


Das Symposium wird durch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft. Verein der Freunde, der Ehemaligen und der Förderer e.V. unterstützt.



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